Samstag, August 19, 2006
Weltwoche-Blogs – die nächste Runde
Nachdem namhafte Autoren wie Urs Paul Engeler, Pierre Heumann und Hanspeter Born als Weltwoche-Blogger gescheitert sind, versucht es seit ein paar Tagen nun Kolumnistin Güzin Kar. Wir sind gespannt, wie lange es sie aushält...
Freitag, August 18, 2006
Die Zukunft von «Jean Freyli»
Antworten auf die Fragen: Was wird aus dem Verlag Jean Frey? Was aus dem CEO Filippo Leutenegger? liefert heute Constantin Seibt im Tages-Anzeiger (Artikel nicht frei zugänglich). Ein paar Ausschnitte:
-Lecks, Gerüchte, redende Kader - dies alles sind Krisensymptome. Ebenso wie bitterer Humor. So nennen die Mitarbeiter des Jean-Frey-Verlags die eigene Firma «Jean Freyli». Und ihr Chef, der CEO Filippo Leutenegger, heisst auf den Gängen: «der Filippino».
-Jean Frey gibt nun nur noch drei Zeitschriften heraus - den «Beobachter», die «Bilanz» und ein TV-Magazin. Der Umsatz schrumpft ohne «Weltwoche» von 100 auf 75 Millionen Franken - und damit mutiert der gesamte administrative Apparat zu einem teuren Wasserkopf.
-«Tettamanti ist ein cleverer Hund. Er hat die «Weltwoche gesichert, der Rest ist frei zum Verkauf.» Und dies mit Gewinn: Begeisterte Käufer wären Ringier oder Tamedia.
-Lecks, Gerüchte, redende Kader - dies alles sind Krisensymptome. Ebenso wie bitterer Humor. So nennen die Mitarbeiter des Jean-Frey-Verlags die eigene Firma «Jean Freyli». Und ihr Chef, der CEO Filippo Leutenegger, heisst auf den Gängen: «der Filippino».
-Jean Frey gibt nun nur noch drei Zeitschriften heraus - den «Beobachter», die «Bilanz» und ein TV-Magazin. Der Umsatz schrumpft ohne «Weltwoche» von 100 auf 75 Millionen Franken - und damit mutiert der gesamte administrative Apparat zu einem teuren Wasserkopf.
-«Tettamanti ist ein cleverer Hund. Er hat die «Weltwoche gesichert, der Rest ist frei zum Verkauf.» Und dies mit Gewinn: Begeisterte Käufer wären Ringier oder Tamedia.
Nachtrag: Nicht ganz freiwilliger Wechsel
Vor ein paar Tagen vermeldete die Weltwoche mit Peer Teuwsen einen prominenten Neuzugang. Teuwsens Wechsel vom Magazin des Tages-Anzeigers zur Konkurrenz an der Förrlibuckstrasse erfolgte offenbar nicht freiwillig, wie wir bei Tamedia munkeln hörten – und nun auch in persoenlich.com lesen:
Der Abgang Ihres [Strehles] Stellvertreters Peer Teuwsen wurde von erheblichen Misstönen begleitet. Was ist passiert?
- Ich stand vor der Situation, dass meine beiden Stellvertreter Finn Canonica und Peer Teuwsen nicht mehr miteinander auskamen. Ich war deshalb gezwungen mich für einen dieser beiden herausragenden Magazinjournalisten zu entscheiden, da eine gemeinsame Zukunft nicht mehr möglich war. Ich habe mich letztlich für Finn Canonica entschieden.
Der Abgang Ihres [Strehles] Stellvertreters Peer Teuwsen wurde von erheblichen Misstönen begleitet. Was ist passiert?
- Ich stand vor der Situation, dass meine beiden Stellvertreter Finn Canonica und Peer Teuwsen nicht mehr miteinander auskamen. Ich war deshalb gezwungen mich für einen dieser beiden herausragenden Magazinjournalisten zu entscheiden, da eine gemeinsame Zukunft nicht mehr möglich war. Ich habe mich letztlich für Finn Canonica entschieden.
Donnerstag, August 17, 2006
Was tun nach dem Rausschmiss?
Wie wir heute dem Editorial entnehmen können, ist Andreas Dietrich nun auch offiziell verabschiedet worden, nachdem ihn Schriftleiter in spe Roger Köppel vor ein paar Wochen «zum Gehen» aufgefordert hatte. Wo Dietrich wohl unterkommen wird? In Bern, wo der ausgezeichnete Journalist und Blattmacher herkommt, wäre ein passendes Pöstchen frei. «Der Bund» sucht weiterhin einen Chefredaktor. Und Dietrich hat bereits einmal bei der Berner Tageszeitung gearbeitet, irgendwann in den 1980er Jahren ist er dort in den Journalistenberuf eingestiegen.
Déjà-vu mit Darth Vader

Wenn die Weltwoche Justizminister Blocher zum Gespräch bittet, dann illustriert sie das Interview mit diesen düsteren Aufnahmen von Dan Cermak. Das war vor einem Jahr der Fall und ist es auch heute wieder.
Treffend dazu folgender Kommentar im Forum auf der Webseite der Weltwoche: «Blocher wird wie ein Hollywood-Bösewicht in Szene gesetzt. Er wirkt auf dem Photo wie eine Art Darth Vader der Schweizer Politik.»
Darth Vader? Da war doch was. Genau: Schriftleiter in spe, Roger Köppel, hat einst im Gespräch mit der Hamburger «Zeit» den Wunsch geäussert, dass eigentlich der Darth-Vader-Marsch gespielt werden müsste, wenn er in die Redaktion kommt.
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